Um Ihnen ein bestmögliches Erlebnis auf unserer Website zu ermöglichen aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Zeitungs-Stapel

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Unternehmen Biochem.

News

Den Elementen auf der Spur - Studien belegen hohe Bioverfügbarkeit

vom 10.01.2019

Biochem_ECOTrace_2

Die Supplementierung von Spurenelementen in der Tierernährung hat eine große Bedeutung. Die Leistung moderner Nutztiere steigt stetig und somit auch der Bedarf an den so wichtigen Spurenelementen. Doch eine EU-weite Senkung der erlaubten Maximalgehalte von Zink, Mangan, Eisen und Kupfer im Gesamtfutter und der Einsatz wenig gut verfügbarer Spurenelementquellen minimiert den Spielraum zur ausreichenden Versorgung unserer Nutztiere zusätzlich.

Unterschiede der Produkte für die Supplementierung

Das Entscheidende für eine sichere Aufnahme der Spurenelemente über den Dünndarm der Tiere ist ihre Stabilität im vorderen Verdauungstrakt, die durch den Bindungspartner bestimmt wird. Anorganisch gebundene Spurenelemente haben als Bindungspartner beispielsweise Sulfat- oder Oxid-Reste, die preiswerter sind und daher gerne in der Praxis eingesetzt werden. Deren Verdaulichkeit ist jedoch deutlich geringer als die der organisch gebundenen Spurenelemente, bei denen das Spurenelement mit Kohlenhydraten, Aminosäuren oder anderen organischen Säuren verbunden ist. In der Tierernährung wird die schlechtere Verdaulichkeit der anorganischen Quellen ausgeglichen, indem die Spurenelemente im Futter höher dosiert werden. Dies führt zu vermehrter Umweltbelastung, denn die nicht vom Tier aufgenommenen Spurenelemente werden wieder ausgeschieden. Eine Alternative für die schlechter verdaulichen, anorganischen Spurenelemente ist der Einsatz von organisch gebundenen Spurenelementen. Auf Grund ihrer höheren Verdaulichkeit können die hohen Einsatzmengen reduziert werden, was wiederum die Umwelt entlastet, ohne dass es zu Leistungseinbußen kommt. Ganz im Gegenteil: Durch die höhere Verfügbarkeit der organisch gebundenen Spurenelemente wird sogar von positiven Sondereffekten gesprochen. Bei einer Zulage von organisch gebundenem Zink und Mangan wird z.B. eine Verbesserung der Klauen- und Eutergesundheit bei Milchkühen oder eine verbesserte Hautintegrität an Schlachtkörpern von Broilern beobachtet.

Hochwertige Spurenelementquellen sind in der Praxis erfolgreich

Mit dem Aminosäurechelat B.I.O.Key® etablierte Biochem vor über 25 Jahren die organisch gebundenen Spurenelemente in der Europäischen Union. Auch organisch gebundene Mengenelemente wie Calcium und Magnesium, wurden in Form von Lysinate etabliert. Mit der Neuentwicklung der Glycinchelate E.C.O.Trace® wurde 2007 das eigene Sortiment der Spurenelemente erweitert. Seitdem werden diese Produkte kontinuierlich weiterentwickelt und durch positive Erfahrungen bestärkt. Die Besonderheit der Glycinchelate: Sie verfügen über eine kleinere Chelatstruktur und einen höheren Metallgehalt. Grund dafür ist die geringe Größe der Aminosäure Glycin.

Organisch gebundene Spurenelemente übertreffen Qualitätsansprüche

Bei Aminosäurechelaten können sowohl verschiedene Aminosäuren als auch Peptide der Bindungspartner für die Chelatisierung des Spurenelements sein. Dies ist abhängig von der Effizienz der Proteinspaltung (Hydrolyse), denn einzelne Aminosäuren begünstigen die hohe Chelatisierung der Spurenelemente. Somit werden Aminosäurechelate über die Molekülgröße (10% der Moleküle unter 1500 Dalton) definiert.

Eine Proteinhydrolyse ist bei Glycinchelaten wie E.C.O.Trace® nicht nötig, da nur Glycin als Bindungspartner des Spurenelements fungiert. Entscheidend für die hohe Verfügbarkeit ist bei beiden Chelaten das Verhältnis von Bindungspartner und Spurenelement im Produkt. Dieses muss mindestens 1:1 betragen, so dass jedes Spurenelement vom Bindungspartner chelatisiert werden kann. Durch die effektive Enzymhydrolyse bei der Produktion der Aminosäurechelate und mit Hilfe eines Glycinüberschusses bei der Produktion der Biochem-Glycinchelate werden diese Anforderungen erfüllt und sogar übertroffen. Die daraus resultierende erfolgreiche Chelatisierung hat für das Tier zur Folge, dass das Spurenelement für die Absorption im Dünndarm verfügbar ist.

Langjährige Studien belegen Verfügbarkeit der Spurenelemente

Zahlreiche Versuche haben gezeigt, dass die chemischen Produktqualitäten auch in der Praxis bestätigt werden:  Mit dem engen Kontakt zu renommierten Instituten, Universitäten und Kunden werden die Spurenelementquellen kontinuierlich getestet. Über die vergangenen zehn Jahren überprüfte Biochem die Wirksamkeit von Spurenelementquellen regelmäßig in Bioverfügbarkeitsstudien sowohl in Ferkeln, als auch in Broilern. Dies wurde in wissenschaftlichen Studien international veröffentlicht. Entscheidend ist, dass diese Ergebnisse gleichzeitig mit entsprechenden Feldversuchen bestätigt werden. In einem aktuellen Versuch konnte durch den partiellen Ersatz von anorganisch gebundenen Spurenelementen mit E.C.O.Trace® die Reproduktionsleistung der Milchkühe verbessert werden. Sowohl eine signifikante Reduzierung der Rastzeit von 15 Tagen als auch eine Steigerung des Besamungserfolges von 9 Prozent wurde mit dem Einsatz von E.C.O.Trace® beobachtet.

Fazit

Das Marktangebot der organisch gebundenen Spurenelemente ist vielfältig. Deshalb müssen vor allem innerhalb der jeweiligen Produktgruppe mit gleichem Bindungspartner die Qualitätsunterschiede beachtet werden. Biochem's hochwertige organisch gebundener Spurenelemente basieren auf fundierten Erfahrungen sowie zahlreiche Wirksamkeitsuntersuchungen im Tier, welche die Qualität bestätigten.

Weitere News