Biochem und BASF geben Vereinbarung über den Kauf des globalen Glycinat-Geschäfts der BASF bekannt.
Lohne und Ludwigshafen, Deutschland, 25. November 2025 – Biochem, ein innovatives Tierernährungsunternehmen, das sich auf Futtermittelzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert hat, und BASF haben eine verbindliche Vereinbarung über das globale Glycinat-Geschäft der BASF getroffen.
Diese strategische Akquisition stärkt Biochems Vorreiterrolle bei hochleistungsfähigen organischen Spurenelementen (OTMs) seit 1992 und erweitert seine globale Marktpräsenz. Durch den Kauf des Geschäftsbereiches erhält Biochem einen erweiterten Marktzugang und ein gut etabliertes Netzwerk von Vertriebspartnern der BASF, wodurch ein nahtloser Übergang für alle Kunden weltweit gewährleistet ist.
Nach der jüngsten Ankündigung der BASF, strategische Optionen für ihr Futtermittelenzym-Geschäft zu prüfen, stellt diese Veräußerung für BASF einen weiteren Schritt zur Optimierung des Portfolios hin zu Kernbestandteilen für die menschliche und tierische Ernährung dar.
Obwohl die Überprüfung der strategischen Optionen für das Futtermittelenzym-Geschäft noch läuft, bleibt das Unternehmen weiterhin uneingeschränkt verpflichtet, seine Kunden zu unterstützen und das Geschäft voranzutreiben – Wachstum und Innovation während dieses Übergangs zu fördern.
Die Glycinat-Portfolios beider Unternehmen zeichnen sich durch ein starkes, wissenschaftlich fundiertes Angebot aus, das Tierproduzenten hervorragende Leistungen ermöglicht, nämlich:
Verbesserte Tierleistung: Die hohe Bioverfügbarkeit von Glycinaten sorgt für eine bessere Mineralstoffaufnahme, was sich direkt auf die Gesundheit, Immunität und das Wachstum der Tiere auswirkt.
Ökologische Nachhaltigkeit: Durch die Verwendung hocheffizienter Mineralstoffe wird die Ausscheidung von Spurenelementen wie Zink und Kupfer in die Umwelt reduziert, was den Produzenten hilft, die immer strengeren Vorschriften zu erfüllen.
Futtermittelstabilität: Die chemisch stabile Struktur von Glycinaten verhindert unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Futtermittelzusatzstoffen wie Vitaminen und Enzymen und erhält so die Gesamtqualität der Futtermittel.
„Diese Akquisition ist ein entscheidender Schritt für Biochem, besonders aber für Futtermittelproduzenten und Landwirte weltweit“, sagte Dr. Alexander Grafe, CEO von Biochem. „Durch die Integration des Glycinatgeschäfts der BASF können wir unser nachhaltiges und wissenschaftlich fundiertes Portfolio noch mehr Kunden weltweit anbieten und Landwirten eine effiziente und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln ermöglichen.“
Uta Dirring, Leiterin Global Product Management & Marketing Feed Enzymes & Feed PIs bei BASF, äußert sich zuversichtlich hinsichtlich des Verkaufs: „Wir sind sehr stolz auf das hochwertige Glycinatgeschäft, das wir auf der Grundlage wissenschaftlicher Innovationen und starker Partnerschaften aufgebaut haben. Die langjährige Expertise und die Vorreiterrolle von Biochem bei organischen Spurenelementen machen Biochem zum idealen Nachfolger für diesen Geschäftbereich. Wir sind überzeugt, dass unsere Glycinate und vor allem unsere Geschäftspartner und Kunden in besten Händen sind.“
Biochem, ein langjähriger Vorreiter bei organischen Spurenelementen, wird die BASF-Produkte in sein Portfolio integrieren. Seit Jahrzehnten ist Biochem mit seinen Premium-Produktlinien EcoTrace® und B.I.O.Key® führend, wobei EcoTrace® erstmals 2007 auf den Markt kam. Die langjährige Erfahrung des Unternehmens in diesem Markt wird durch umfangreiche wissenschaftliche Produktdokumentationen untermauert. Dieses Engagement zeigt sich auch in BetaTrace®, einer neuen, zum Patent angemeldeten OTM-Innovation, die den Zusatznutzen von Betain mit der hohen Bioverfügbarkeit von organischen Spurenelementen kombiniert. Um einen nahtlosen Übergang und die kontinuierliche Produktverfügbarkeit zu gewährleistet, wird Biochem weiterhin mit den bewährten Vertriebspartnern der BASF zusammenarbeiten und damit seine Zuverlässigkeit und Liefersicherheit unterstreichen.
Die Geschäftskontinuität für die Kunden wird während des gesamten Transaktionsprozesses gewährleistet sein. Beide Parteien haben vereinbart, keine finanziellen Details der Transaktion offenzulegen, die voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2026 abgeschlossen sein wird.











