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Umgang mit Mykotoxinen: Wahre Geschichten, echte Lösungen.

Veröffentlicht am: February 3, 2026
Autor: Biochem Team
Zeit: 6 min read
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Das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung ist ein besorgter Schweinehalter. Seine Sauenherde zeigt seit mehreren Monaten Anzeichen einer „allgemeinen Instabilität”. Er fragt: „Können Sie mir helfen?” Er erklärt weiter, dass die Umrauschquote zugenommen hat und die Vitalität der Saugferkel deutlich geringer ist. Offensichtlich stimmt etwas nicht.

Er hatte sein Futter zur Analyse eingeschickt, wobei das Mykotoxin DON nachgewiesen wurde. Der Landwirt hatte sich auf ein kostengünstiges Zeolithprodukt verlassen, um seine Herde vor Mykotoxinen zu schützen, doch dies reichte nicht aus. Er brauchte eine Lösung, die seine Herde wirklich schützen und den Anforderungen seines Betriebs gerecht werden konnte. Nach reiflicher Überlegung ersetzte er das Zeolithprodukt durch B.I.O.Tox® Activ8 und begann einen sechsmonatigen Versuch, um die Ergebnisse mit denen des vorherigen Produkts zu vergleichen.

Stille Schäden.

Mykotoxine sind eine große und vielfältige Gruppe von toxischen Substanzen, die von Pilzen (Schimmelpilzen) produziert werden. Diese Verbindungen kontaminieren leicht eine Vielzahl von Rohstoffen und stellen eine erhebliche Gefahr für die gesamte Wertschöpfungskette der Futtermittel- und Lebensmittelproduktion dar. Sie können Tiergesundheit und Tierwohl beeinträchtigen, die biologische Leistungsfähigkeit stark verringern und die Nachhaltigkeit und Rentabilität der Branche gefährden.

Von den vielen bekannten Mykotoxinen sind für die Branche vor allem Aflatoxine, Deoxynivalenol (DON), Ochratoxin A, T-2-Toxin (T-2/HT-2), Fumonisine, Zearalenon und Mutterkornalkaloide von Bedeutung, da sie weit verbreitet sind und sich schädlich auf Nutztiere auswirken. Diese Verbindungen können eine Vielzahl gesundheitsschädlicher Auswirkungen haben, darunter die Beeinträchtigung lebenswichtiger Organe wie Leber und Nieren, Störungen des zentralen Nervensystems, eine erhöhte Darmdurchlässigkeit und unerwünschte östrogenartige Wirkungen.

Auf zellulärer Ebene verursachen Mykotoxine Schäden durch mehrere wichtige Mechanismen. Sie können die Proteinbiosynthese hemmen, die Genexpression verändern und die Zellmembranen schädigen. Diese Wirkungen führen zu strukturellen und funktionellen Veränderungen und beeinträchtigen die Gesamtleistung der Zellen. Darüber hinaus tragen alle Mykotoxine durch die Schädigung der Zellmembranen zu oxidativem Stress bei.

Zellschäden sind zwar nicht sofort sichtbar, ihre kumulativen Auswirkungen manifestieren sich jedoch im Laufe der Zeit aufgrund verminderter Organfunktion. Tiere, die Mykotoxinen ausgesetzt sind, zeigen oft subtile, unspezifische Anzeichen. Dazu können eine verminderte Gewichtszunahme, eine verschlechterte Futterverwertung, eine verminderte Eier- und Milchproduktion sowie verschiedene Reproduktionsstörungen gehören. Dies macht die Diagnose schwierig.

Heimtückische Symptome.

Die Exposition gegenüber DON während der Trächtigkeit und Laktation hat erhebliche negative Auswirkungen auf Sauen und ihre Nachkommen. Bei Sauen wurde eine Exposition gegenüber DON während der Laktation mit verringerter Milchleistung und Störungen des Hormonhaushalts in Verbindung gebracht, die unter anderem durch Entzündungsreaktionen verursacht werden. Während der Trächtigkeit passiert DON die Plazentaschranke, sodass der Fötus exponiert wird und DON sowie seine Metaboliten im fötalen Gewebe nachweisbar sind.

Während der Laktation wird DON über Kolostrum und Milch an die Ferkel übertragen, wodurch diese direkt exponiert werden. Ferkel, die sowohl im Mutterleib als auch während der Säugezeit DON ausgesetzt sind, zeigen Wachstumsstörungen, eine verminderte Futteraufnahme und können unter Immunsuppression leiden. Eine Exposition gegenüber DON in der frühen Lebensphase kann immunotoxische, neurotoxische und reproduktionstoxische Wirkungen hervorrufen.

Die Exposition gegenüber T-2/HT-2-Mykotoxinen während der Trächtigkeit und Laktation hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Sauen und die Entwicklung ihrer Nachkommen. Der Verzehr von kontaminiertem Futter während der Trächtigkeit kann die Futteraufnahme und Gewichtszunahme der Sauen verringern und die Futterverwertung beeinträchtigen.

Ferkel, die im Mutterleib T-2/HT-2 ausgesetzt sind, sind aufgrund der Immunsuppression einem höheren Risiko für Entwicklungsverzögerungen, Immunsuppression und Infektionen ausgesetzt. Ferkel, die von exponierten Sauen gesäugt werden, weisen aufgrund der fortgesetzten Toxinexposition über die Milch verringerte Wachstumsraten und ein geschwächtes Immunsystem auf. Eine Exposition während der Säugezeit kann zudem zu Dermatitis, Schleimhautläsionen und einer veränderten Verdauungsmotilität führen.

Unter normalen Bedingungen kehren Sauen nach dem Absetzen in der Regel nach etwa vier bis sieben Tagen in die Brunst zurück. Dabei zeigen etwa 85 % der Sauen innerhalb dieses Zeitraums Brunst. Eine subklinische Exposition gegenüber Mykotoxinen wie DON und T-2/HT-2 kann jedoch den Hormonhaushalt und die Fruchtbarkeit stören. Dadurch verlängert sich das Intervall zwischen Absetzen und Brunst und die Umrauschquote erhöht sich. Darüber hinaus kann das T-2-Toxin bei Sauen zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten führen. T-2/HT-2 stehen zudem im Zusammenhang mit teratogenen Wirkungen in Fortpflanzungszellen, wodurch sich die Empfängnisrate verringert, und die Entwicklung des Fötus beeinträchtigt wird.

Versuchsaufbau

Es handelte sich um einen zwölfmonatigen On-Off-Versuch, bei dem 450 Sauen in den ersten sechs Monaten (Phase I) mit Zeolith (12 kg pro Tonne Futter) supplementiert wurden. In den zweiten sechs Monaten (Phase II) wurde das Produkt dann durch B.I.O.Tox® Activ8 (1 kg pro Tonne Futter) ersetzt. Die Sauen erhielten ein selbst gemischtes Standardfutter für die Trächtigkeit oder Laktation, das unter anderem aus Weizen, Gerste, Sojaextraktionsschrot, Weizenkleie und Sojaschalen bestand. Abgesehen vom Ersatz des ursprünglichen Zeoliths durch B.I.O.Tox® Activ8 wurden während der Studie keine Änderungen vorgenommen.

Zu Beginn des Testzeitraums mit B.I.O.Tox® Activ8 wurden Proben des Trächtigkeits- und Laktationsfutters entnommen und mittels LC-MS/MS auf Mykotoxine untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine geringe Kontamination mit DON- und T-2/HT-2-Toxinen in beiden Futterproben. So enthielt das Futter für die Trächtigkeit 36 ppb DON und 10,7 ppb T-2/HT-2, das Futter für die Laktation hingegen 48 ppb DON und 7,2 ppb T-2/HT-2. Alle anderen Mykotoxine lagen unterhalb der Nachweisgrenze.

Ergebnisse, die für sich sprechen.

Nach einem sechsmonatigen Einsatz von B.I.O.Tox® Activ8 berichtete der Landwirt von einer verbesserten Gesamtstabilität seiner Herde und einer erhöhten Vitalität seiner Saugferkel. Im Vergleich zu den sechs Monaten vor der Anwendung stellte er eine geringere Sterblichkeit bei den Saugferkeln fest. Darüber hinaus beobachtete er nach der sechsmonatigen Supplementierung eine verringerte Umrauschquote, was zu einer erhöhten Anzahl von Würfen pro Sau und Jahr führte. Alles zusammen führte letztendlich zu einer höheren Anzahl abgesetzter Ferkel pro Sau und Jahr sowie zu einer verbesserten Rentabilität (Abbildung 1).

Abbildung 1: Die Ergänzung mit B.I.O.Tox® Activ8 verbesserte die Fruchtbarkeit der Sauen und senkte die Sterblichkeit der SaugferkelAbbildung 1: Die Ergänzung mit B.I.O.Tox® Activ8 verbesserte die Fruchtbarkeit der Sauen und senkte die Sterblichkeit der Saugferkel. Das Ergebnis war mehr abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr sowie eine höhere Anzahl von Würfen pro Sau und Jahr.

Diese Ergebnisse belegen die Vorteile von B.I.O.Tox® Activ8 gegenüber einem kostengünstigen Toxinbinderprodukt. Sie zeigen auch, dass B.I.O.Tox® Activ8 die negativen Auswirkungen einer geringen Mykotoxinkontamination auf die Reproduktionsleistung von Sauen unter Feldbedingungen reduzieren kann.

Ihre Farm, Ihre Zukunft.

Dank seiner hervorragenden Bindungsfähigkeit ist B.I.O.Tox® Activ8 äußerst wirksam gegen alle wichtigen Mykotoxine, darunter Aflatoxine, Ochratoxine, Zearalenon, T-2/HT2-Toxin, Deoxynivalenol und Fumonisine. Es ist jedoch mehr als nur ein Mykotoxinbinder, denn es enthält auch pflanzliche Zusatzstoffe, die die Antioxidation und Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützen. B.I.O.Tox® Activ8 hilft, durch Mykotoxine verursachte Schäden zu verhindern oder zu bekämpfen, und verbessert die Gesamtleistung.

B.I.O.Tox® Activ8 hat eine wissenschaftlich fundierte, zuverlässige Wirksamkeit gegenüber Mykotoxinen im Futter. Durch die Kombination aus hervorragenden Bindungsfähigkeiten und natürlichen Entgiftungsmitteln ist es eine wirksame Lösung zur Verbesserung der Tiergesundheit und -leistung sowie zum Schutz der Lebensmittelsicherheit.

B.I.O.Tox® Activ8 ist Ihre Lösung für eine schnelle und effiziente Mykotoxinbindung!

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